Der Unterschied zwischen Plan und Realität…

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…oder die Geschichte einer Reise, die eigentlich ganz anders geplant war. Aber fangen wir mal ganz von vorne an. Eigentlich wollte ich mal mit meiner Frau für ein Wochenende nach Dubai fliegen, um mal ein wenig das Menü bei Red Lobster zu plündern, da Dubai näher ist als die USA. Aber dann traten zwei “kleine” Hindernisse auf:

  1. für die Art der Anreise, wie ich sie geplant hatte, hätte meine Frau kein Visum erhalten,
  2. und meine Frau war dann schwanger und wollte keine größeren Reisen mehr unternehmen.

Sie hatte mir aber zu meinem Geburtstag erlaubt, dass ich meine Meilen einsetzen kann und irgendwo hin und wieder zurück fliegen kann. Ein schöneres Geschenk konnte ich mir kaum vorstellen und meine Reiseplanung war im Prinzip innerhalb kurzer Zeit abgeschlossen. Ich wollte (auch ohne meine Frau) endlich mal nach Dubai, da ich dort noch nie war und Panda mir immer die lange Nase zeigt, da er schon da war. Diesen Erfolg wollte ich ihm nicht länger gönnen ;-)

Die Anreise sollte mit Hilfe von United Meilen gebucht werden, um endlich mal Lufthansa First Class zu testen und vor allem endlich mal das First Class Terminal in Frankfurt zu betreten, von dem ich bisher immer nur so viele positive Sachen gehört hatte.

Und insbesondere wird man vom First Class Terminal immer mit einem Mercedes oder einem Porsche direkt zum Flugzeug gefahren – so etwas wollte ich dann auch mal probieren.

Die 40.000 Meilen, die man bis vor kurzem für diesen Flug benötigt hat (mittlerweile sind es 60.000) habe ich vor allem durch das Klicken auf gut 18.000 Werbemails von MyPoints erhalten – für irgendwas muß Spam am Ende ja gut sein ;-)

In Dubai angekommen, wäre ich natürlich unter keinen Umständen zu Red Lobster gegangen – das würde mir meine Frau nie verzeihen – sondern wäre gleich wieder zum CheckIn Schalter gegangen, um die Rückreise anzutreten. Die Rückreise aber dann nicht wieder mit Lufthansa, sondern mit Qantas, bezahlt mit 40.000 Meilen von American Airlines.

Der Flug mit Qantas wäre aus zweifacher Sicht etwas besonderes. Zum einen bin ich das letzte Mal mit dem Qantas A380 in First Class geflogen, als ich von Singapur nach Australien geflogen bin, um dort meine Frau zu heiraten und zum anderen könnte ich dann, dank der Emirates / Qantas Partnerschaft, die Emirates First Class Lounge im neuen A380 Terminal in Dubai nutzen, welche ein ganzes Stockwerk des Terminalgebäudes belegt. Nachdem Qantas von Dubai nicht nach Deutschland, sondern nur nach London fliegt, hätte ich dort dann der First Class Lounge erneut einen Besuch abstatten können, bevor es dann zurück nach Berlin gegangen wäre.

Die ganze “Reise” hätte von Haustür zu Haustür um die 36 Stunden gedauert. Warum schreibe ich jetzt im Konjunktiv? Das ist relativ einfach, da ich die Reise leider nicht antreten konnte, sondern eine andere “Reise” antreten musste. Ich musste meine Schwiegermutter zum Flughafen fahren, damit diese nach ihrem ersten Auslandsaufenthalt hier in Strausberg wieder wohlbehalten zurück nach China kommt. Ihr Rückflug lag dann leider, leider genau an meinem Rückreisetermin. Tja, so können Pläne schnell zunichte gemacht werden.

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Zwei leicht traurige Gesichter

Einen Vorteil hat das allerdings – ich kann mehr Zeit mit meinem kleinen Sohn verbringen :-)

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One thought on “Der Unterschied zwischen Plan und Realität…

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